Loading...
Über uns 2017-10-16T10:24:14+00:00
OfnK Logo Welt

Über uns

Was genau machen wir als Organisation?

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Verbraucher mehr über die Herstellung von Produkten jeglicher Art, deren Lieferketten und die daraus entstehenden sozialen sowie ökologischen Verhältnisse, aufzuklären. Unser allgemeines Ziel ist es, dass Verbraucher bedachter einkaufen und sich über die Konsequenzen von billig hergestellten Produkten bewusst werden. Gleichzeitig möchten wir Verbraucher darüber aufklären, dass in den meisten Fällen durch kleinste Spenden, an in diesem Gebiet spezialisierte Hilfsorganisationen, zwar das Produkt nicht nachhaltiger machen, aber dafür sorgen, dass die Schäden durch die Herstellung ausgeglichen respektive korrigiert werden können. Gleichzeitig liefern wir mit unserem Netzwerk an Hilfsorganisationen eine Spendenplattform, über die direkt gespendet werden kann.

Wie machen wir das?

Wer heute nachhaltig leben möchte, muss leider immer noch sein Leben massiv umstellen und auf bestimmte Dinge verzichten. Obwohl es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, gibt es immer noch viel zu wenige Produkte, die umweltneutral und nachhaltig produziert werden. Was können wir als Verbraucher also tun, um diesen Umstand zu verändern?

Auch wir haben uns diese Frage gestellt und ein System entwickelt, das anhand von elektronischen Zahlungstransaktionen negative Einflüsse auf die Umwelt bestimmen kann – das heißt, es lässt sich anhand des Konsumverhaltens jedes Einzelnen eine Spendensumme ermitteln und eine oder mehrere passende gemeinnützige Organisationen bestimmen, um den entstandenen Schaden durch eine gezielte Spende wieder auszugleichen.

Wie funktioniert das System genau?

… und was hat das mit Machine Learning zu tun?

Schematische Darstellung der OfnK Technologie.

Wir analysieren Finanztransaktionen und ergänzen diese mit verschiedenen Daten rund um den Händler und den getätigten Einkauf. Verschiedene Machine Learning Algorithmen kategorisieren und durchsuchen die Informationen und gleichen diese mit Nachhaltigkeitsindizes sowie öffentlichen Informationen ab, um den Umwelteinfluss des Einkaufes hinter der Finanztransaktion zu bestimmen.

Ahhh ja und was bedeutet das nun genau?

Beispiel: Sie kaufen ein T-Shirt bei einem Billig-Discounter für 10,00 Euro. Sie bekommen direkt nach dem Einkauf eine Benachrichtigung auf Ihrem Smartphone, die Sie über den Einkauf und die Herstellung des T-Shirts aufklärt, welche Umweltbelastung die Chemikalien in dem T-Shirt verursacht haben, dass die Herstellung des T-Shirts mit aller wahrscheinlichkeit durch Kinderarbeit geschehen ist und dass die Baumwolle von Bauern zu Hungerlöhnen angebaut wird, die dabei noch Pestizide verwenden, die das Grundwasser der Region bereits völlig verseucht haben, etc… Gleichzeitig wird errechnet, dass Sie mit ca. 1,50 Euro zusätzlich als Spende in Organisationen, die sich um die Schulausbildung von Näher-Familien und Baumwollbauern kümmert sowie eine weitere Organisation, die sich um die Aufbereitung von Trinkwasser bemüht, den “Schaden”, welcher die Produktion Ihres T-Shirts verursacht hat, wieder “ausgleichen” können.

Die Spenden werden im Nachgang direkt mit abgebucht, das T-Shirt kostet Sie also jetzt 11,50 Euro anstatt 10,00 Euro, aber dafür ist es jetzt “umweltneutral”. Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Verbraucher ist aufgeklärt und hat die Möglichkeit mit seiner Spende seinen Einkauf “umweltneutral” zu gestalten, ohne, dass komplexe Lieferketten und Herstellungsprozesse verändert werden müssen. Es ist natürlich unumgänglich, dass diese Herstellungsprozesse und Lieferketten langfristig verändert werden müssen, aber die bloße Aufklärung und die Möglichkeit durch gezielte Spenden sehen wir als ersten und vor allem konkreten Schritt in die richtige Richtung!